| Rezensions-Auszüge | Rezensionen und Interviews |
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Beate Tröger, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Literaturbeilage zur Buchmesse) |
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Im Gefühlskraftwerk klassischer MusikBeate Tröger, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Wie Franz und Herta wurden, was sie sind: Peter Henisch erzählt tragikomisch vom Ende einer alten Ehe. Sie heißen Franz und Herta. Nicht etwa Loriot hat sich die Namen für dieses Ehepaar ausgedacht, sondern Peter Henisch. In seinem jüngsten Roman erzählt er von Franz Novak, bei der Post angestellter Mittfünfziger, und dessen Frau Herta, wenig jünger und Betreiberin eines dörflichen Friseursalons. In über dreißig Jahren haben Enttäuschungen und Missverständnisse ihre Ehe mit Mehltau überzogen. Zumindest der duldsame Franz scheint sich, briefmarkensammelnd und von Höherem träumend, damit abgefunden zu haben. |
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Töne rütteln Leben durchWalter Grünzweig, der Standard
Genau darauf musste man doch seit einiger Zeit vorbereitet sein: Nachdem drei oder vier Jahrzehnte lang der klassische kulturelle Kanon ‚hinterfragt’ worden war, bis er nicht nur nicht mehr gültig war, sondern vor allem nicht mehr gelesen, gehört und gesehen wurde; nachdem man stattdessen die gesellschaftlich ‚relevante’ Alternativ- und Populärkultur insbesondere in der Musik zum unumschränkten Leitmedium ausgerufen hatte und damit wissentlich oder unwissentlich der konsequenten Kommerzialisierung und ästhetischen Verflachung Vorschub leistete, begegnen wir nun im neuen Roman von Peter Henisch ausgerechnet der Oper als Trägerin einer neu entstehenden Gegenkultur. Zentrale Figur dieser Kulturrevolution ist, nur Henisch ist solches zuzutrauen, ein niederösterreichischer Postler. Nach einer Gallenoperation – das Organ verweist auch auf Franz Novaks Lebensstimmung – hält er die Geräusche seines Zimmernachbarn nicht mehr aus und wird von einer mitfühlenden philippinischen Krankenschwester mit Kassettenrekorder und Opernmusik versorgt. Langsam, aber sehr konsequent nähert er, für den „der Kontinent Oper bis dahin ein weißer Fleck auf seiner Landkarte“ war, sich dieser Musik; ihre Wirkung jedoch ist „nachhaltig“. Dass die musikalische Erfahrung des 55-Jährigen auch mit der Aura der jungen Schwester zu tun haben könnte, die, ganz sicher kann man sich da nicht sein, Novaks Hände zum Abschied möglicherweise an ihre Brust geführt hat (ein extrem sparsamer und gerade dadurch sehr suggestiver sexueller Moment, wie er bei Henisch immer wieder mal auftaucht), erscheint klar. Aber es wäre ein Fehler, Oper und Erotik auseinander zu dividieren, denn nur zusammen entwickeln sie in diesem Roman ihre überraschende Wirkung. Deutlich wird die subversive Konsequenz der musikalischen Großform jedoch erst nach Novaks Entlassung aus dem Krankenhaus und seiner Rückkehr in die Ehe – in einem ausgebauten Schrebergartenhaus an der Peripherie der Wiener Peripherie. Denn Ehegattin und Friseuse Herta kennt angesichts der neuen, alternativen Anwandlungen ihres bald auch zwangsfrühpensionierten Gatten keinerlei Pardon. Sie entnimmt ihre Lebensphilosophie den Illustrierten ihres Salons, ihre radikale ausländerfeindliche Einstellung dem Boulevard und ihre Klischeehaftigkeit und extreme Konventionalität ihrer kleinbürgerlichen Umgebung. Ihre unerträglich schrille Stimme – sie steht in ironischem Gegensatz zu den hohen Lagen der Oper – wird entscheidend zu den Gallensteinen ihres Mannes beigetragen haben. In Herta Novak begegnen wir einer Figur, deren bösartige Konsequenz fast schon unfair ist, auch wenn sich der Roman (vergeblich) bemüht, hin und wieder auch ihre Sicht der Situation zu zeigen. Schlimm, dass diese Haltung kulturell nicht nur zur deutschsprachigen Schlagermusik passt, sondern dass auch Tina Turner und Joe Cocker in diese Welt assimiliert werden können. Nicht assimiliert werden jedoch kann die Oper. Für Herta Novak ist diese Musik „abartig“ (!), ihr Mann ist auf „Irrwege“ geraten und es muss ihm daher geholfen werden. Die Callas ist eine „Millionärsschlampe“, deren Stimme zu Recht abhanden gekommen sei – „warum hatte sie auch so hoch singen müssen?“ Ganz richtig vermutet sie, dass ihr Mann sich an diesem „Geschmettere und Gegirre, das sie aufs Blut nicht ausstehen konnte“, regelmäßig „aufgeilen“ würde. Ihre Gegenmaßnahmen fokussiert sie mit xenophober krimineller Energie auf die philippinische Krankenschwester, die aufgrund dieser Verleumdungen ihre berufliche Existenz und ihre Aufenthaltsberechtigung verliert. Dies alles bestärkt jedoch den Postler Novak – „der Neue“ – auf dem Weg zum neuen Menschen. Er weigert sich, den inzwischen verhassten Garten auf „anständige“ Weise zu mähen und verwendet stattdessen eine alte Sense. War er bislang ein hilfloser „Ehekrüppel“, so bricht er nun aus den kleinbürgerlichen Zwängen aus, um der „Gattinnenliebe zu entgehen“. Spät aber doch entdeckt er, dass er nicht bloß ein sexueller Mensch ist, sondern vor allem auch über Leidenschaft und tiefe Sehnsucht verfügt – Letzteres ist ein Leitmotiv des Buchs. Dabei wird das Opernhören zur heiligen Handlung, im Unterschied zur „profanen“ Populärmusik, die ihm immer widerwärtiger wird. Sicher geht es hier um midlife crisis, sicher auch um den Ausbruch des älter werdenden Kleinbürgers. Aber wenn Franz Novak sich aus dem Ex-Schrebergartenhaus mit dem Zettel „Liebe Herta. Ich glaube es ist richtiger so“ in eine Fremdenpension in Wien verabschiedet, um sich dort mit Kopfhörer und CD-Player voll und ganz der Oper zu widmen, kommt hier etwas Neues zum Vorschein, eine explosive kulturelle Kraft, die in der Lage ist, persönlichkeitsbildend zu wirken. Sie ist, so macht dieser Roman überzeugend klar, auch ein Gegengewicht zur bedrückend allgegenwärtigen Ausländerfeindlichkeit dieser österreichischen Lebenswelt, die dem Autor und Menschen Peter Henisch ein so wichtiges politisches Anliegen ist. Das feurige, tragikomische „Finale für Novak“, das hier sicherlich nicht verraten werden wird, steht damit symbolisch für das gesamte Buch – auch wenn der Schluss (wann eigentlich nicht bei Henisch?) zwiespältig bleibt. Der Musikkritiker und Professor für Musikjournalistik Holger Noltze hat in seinem im vergangenen Jahr erschienenen, provokanten Buch Die Leichtigkeitslüge die These aufgestellt, dass die Hochkultur, insbesondere die Oper, aufgrund der populärkulturellen Simplifizierungswelle ihre Kraft verloren habe. Wenn man dem traditionellen Kanon wieder die Komplexität zuschreibe, die er verdient und auch erfordert, biete er dem flachen, durchkommerzialisierten Leben unserer Gegenwart große Chancen: Kultur muss wehtun dürfen! Diese an der Frankfurter Schule orientierte Möglichkeit der Hochkultur wird von Henischs außergewöhnlichem Roman quasi aus der Gegenrichtung bestätigt. Der Postler Novak kommt vollkommen unbedarft zur Oper, aber erarbeitet sich deren Komplexität und deren die Widerlichkeit der engen Welt überwindendes Sehnsuchtspotenzial ohne fachliche Anleitung – allein durch die Zuwendung der Krankenschwester und intensives Hören. Dieser autonome Weg zur kulturellen Bildung ist zunächst einmal romanhaft und auf keinen Fall ein Massenphänomen. Die Vereinigung von demokratischem und künstlerischem Anspruch ist jedoch erfrischend und lässt hoffen: Mit seiner detaillierten musikalischen Konkretheit kann das Buch sogar auch als Einführung ins große Musiktheater dienen. Großes Finale für Novak ist ein Roman der Oper mit einem Notausgang – einem Ausweg aus der Gefangenschaft im Kommerz und der damit verbundenen politischen Dummheit.
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Im Bett mit der OperRainer Moritz, Die Presse
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30 Jahre hatten es Franz und Herta Novak miteinander ausgehalten. Und dann das. Über die Feinhörigkeit eines Früh |
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Oper als HeilmittelMichaela Schmitz, Deutschlandfunk
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Der österreichische Schriftsteller, Journalist und Musiker Peter Henisch meint es ernst mit der Ironie. Sie ist ihm Motor der Erkenntnis und steht auch im Zentrum seines neuen Buchs "Großes Finale für Novak". |
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InterviewThomas Jorda, in BESTE SEITEN, Extrablatt der österreichischen Zeitungen und Magazine zur Buch Wien 11
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Jorda: Herr Henisch, Sie sind mit 68 Jahren bedeutend älter als Ihr Held. Franz Novak ist erst 55.
Henisch: 55 ist auch nicht mehr ganz jung. Außerdem ist 68 eine gute Zahl. Jorda: Warum denn das?
Henisch: Sie erinnert mich an ein Jahr, das in meiner Generation eine gewisse Rolle gespielt hat. Jorda: Haben Sie mit Ihrem Novak etwas gemeinsam?
Henisch: Ich habe mich in die Haut des Herrn Novak versetzt, wie ich mich immer in andere Rollen hinein denke. Manche Protagonisten sind mir allerdings wesentlich näher gestanden als der Franz Novak. Aber ich kann mir ganz gut vorstellen, was in einem Menschen wie ihm vorgeht. Und das habe ich zu Papier gebracht. Jorda: Worin unterscheiden Sie sich von der Titelfigur Ihres Romans?
Henisch: Novak ist konfliktscheu, vor allem seiner Frau gegenüber. Das bin ich nicht. Jorda: Das heißt, Sie hätten sich rechtzeitig gewehrt?
Henisch: Ich habe mich rechtzeitig gewehrt. Jorda: Sie nennen Ihren Protagonisten meist beim Nachnamen. Was will uns der Name Novak sagen?
Henisch: Novak ist ein Allerweltsname und passt zu einem ganz einfachen, ganz gewöhnlichen Menschen. Ich sehe aber in Novak nicht nur irgendeinen volkstümlichen Österreicher. Ich habe ja auch in dem Buch nirgends ausdrücklich von Wien und Umgebung geschrieben, obwohl bisher alle Kritiker den Roman dort angesiedelt haben. Ich denke, dass dieser Roman nicht nur in dieser Weltecke, sondern auch anderswo lesbar ist. Dass es nur die Menschen in Wien und Umgebung angeht, wäre mir zu wenig. Jorda: Das Szenario des Buches, einen leisen Krimi an Opernmusik aufzurichten – war das plötzlich da?
Henisch: Ich habe die Idee zur Personenkonstellation schön längere Zeit mit mir herumgetragen. Ich habe sie notiert und überlegt: Welche Art von Musik könnte den Mann derart irritieren? Außerdem ist Opernmusik jene Musik, die sich am besten erzählen lässt. Sie ist mit Geschichten verbunden, die im Kopf entstehen. Jorda: Einen konkreten Anlass, etwa eine Zeitungsnotiz im Chronikteil gab’s also nicht?
Henisch: Keinen. Es war die Beziehung zwischen drei Personen, die mich interessiert hat. Ich habe immer stärker die Neigung, aus Konstellationen heraus etwas zu entwickeln und nicht bloß aus einer Person heraus, die mehr oder minder dem Autor entspricht. Jorda: Als alter Feminist fällt mir auf, dass Novaks Ehefrau Herta nicht sehr sympathisch gezeichnet wird, wohingegen man mit Novak bald Mitleid hat.
Henisch: Der Vorwurf, einen antifeministischen Text geschrieben zu haben, überrascht mich. Bisher hat es immer geheißen, der Henisch ist ein Gutmensch und nichts Böses kommt in seinen Texten vor. Jetzt habe ich halt einmal eine Person beschrieben, die nicht von vornherein sympathisch ist. Aber ich dämonisierte Herta nicht. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Großes Finale für Novak ein Buch mit Ironie ist und die Oper als Grundmodell hat. Es geht darin opernhaft zu und es endet auch opernhaft. Jorda: Das große Finale!
Henisch: Und dass es anderseits auch ein subtiler Krimi ist, macht keinen Widerspruch. So sind die Opern! Da spielt sich oft Kriminelles ab. Im Übrigen habe ich meine Figur Herta so sehr geliebt, dass ich sie vor dem Finale noch von ihren Sünden lossprechen ließ. Von einer Taxlerin, die sagt: Ego te absolvo! Jorda: Vieles bleibt offen ...
Henisch: Ist doch schön. Offene Schlüsse haben mich immer fasziniert, ich halte es für eine dramaturgische Tugend, dass nicht alles zu Ende erklärt wird. Jorda: Apropos Schluss. Eine Verfilmung würde wahrscheinlich mit der Schlussszene beginnen.
Henisch: Spektakulär mit dem Schluss zu beginnen, das habe ich beim Schreiben auch schon überlegt, bin aber davon abgekommen. Ich wollte die Spannung allmählich aufbauen, nicht vorschnell vorwegnehmen, was am Ende passiert. Jorda: Sex kommt bei Ihnen eher rhetorisch vor. Haben Sie nicht daran gedacht, solche Szenen etwas ausführlicher zu beschreiben.
Henisch: Was heißt rhetorisch? Ich würde sagen: Nicht um des Effekts Willen drastisch. Mir gehen Autorinnen und Autoren, die auf diesem Wellenkamm surfen, schwer auf die Nerven. Irgendwer hat übrigens bemängelt, dass der Schluss nicht originell sei. Ich schreibe einen Schluss aber nicht, weil er originell ist, sondern weil er konsequent ist. Originalität ist Sache der Kabarettisten. |
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InterviewGünther Eisenhuber (der das Buch lektoriert hat) interviewt seinen Autor (Residenz Magazin)
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Lieber Herr Henisch, Franz Novak, der Held Ihres jüngsten Romans, gerät spät im Leben auf Abwege, als er seine Leidenschaft für die Oper entdeckt. Wie halten Sie es mit der Oper?
Was Opern betrifft, so war ich, als ich den Roman zu schreiben begonnen habe, nicht ganz so naiv, wie mein Protagonist. Aber so viel ist wahr, daß ich mich sozusagen auf Novaks Spuren, auf etwas andere Weise im Kosmos der Oper umgetan habe, als vorher. Das ist ja recht häufig so, wenn ich einen neuen Roman schreibe. Bis zu einem gewissen Grad gehe ich dann als der Stuntman meiner eigenen Figuren durch die Welt. Die Oper ist heute den meisten wohl eher ein Anlaß zum Ausführen von Abendgarderobe, ein Anlaß zu zeigen, wer man ist. Franz Novak ist Postbeamter. Als es ihn erwischt, liegt er im Spital und trägt vermutlich Pyjama. Man könnte ihn darum beneiden, daß es ihn so unvorbereitet trifft ...
Ja, daß Novak Opernmusik vorerst nicht im guten Anzug sondern im Pyjama hört, ist wahrscheinlich von Vorteil. Sowohl für ihn als auch für die meisten, die seine Geschichte lesen werden. Da fällt sehr viel weg, was den Zugang zu dieser Musik verstellt. Darüber hinaus wird ihm dieser Zugang ja durch eine nette, indonesische Krankenschwester ermöglicht, ohne sie, die ihm ihre Kopfhörer und die Tonbänder zur Verfügung stellt, würde er ja gar nicht damit anfangen, diese Musik zu hören, der erotische Gehalt dieser Musik wird in dieser Situation etwas unmittelbarer spürbar als bei einem konventionellen Opernbesuch. Novak setzt Kopfhörer auf, weil sein Bettnachbar schnarcht. Ist die Kunst ein Fluchtort jenseits der Zumutungen der Welt?
Dem Novak werden die Zumutungen der Welt ja eigentlich erst so richtig bewußt, nachdem er mit der Opernmusik in Berührung gekommen ist. Indem er lernt, etwas, das er früher nicht als schön empfunden hätte, als schön zu hören, gewissermaßen als Utopie von Schönheit, bemerkt er, wie häßlich die Welt rundherum ist. Das wird in diesem Buch zuerst auf der Klangebene durchgespielt – die liebe Schwester Manuela hat ihm sozusagen die Ohren geöffnet. Aber vielleicht, schreibt er in einem seiner unabgeschickten Briefe an sie, haben Sie mir ja auch die Augen geöffnet – nach und nach wird ihm zumindest ansatzweise bewußt,, daß die für gewöhnlich für normal gehaltene Welt alles andere als schön und gut ist, und daher eigentlich so, wie sie ist, auch gar nicht wahr sein darf. Ja eben. Je mehr er sich in die Musik vertieft, desto empfänglicher wird er, aber auch empfindlicher. Überall Straßenlärm, Baustellen, Rasenmäher, seine Frau Herta ... – ein Mann auf der Flucht?
Ein Mann auf der Flucht. Ja, das auch. Aber nicht nur vor dem Lärm und vor seiner Frau. Sondern vielleicht auch vor der Spannung, die sich da aufbaut. Der Spannung zwischen Herta und ihm, zwei Eheleuten, die bis dahin halbwegs friedlich miteinander ausgekommen sind. Nach seiner Rückkehr aus dem Spital ist er ja ein anderer. Etwas für Herta Fremdes hat von ihm Besitz ergriffen. Etwas, das sie nicht akzeptieren will und kann, auch weil sie vermutet, daß da eine andere dahinter steckt. Und das treibt auf ein Krimi-Ende zu, auch wenn der Roman kein Krimi im engen Sinn dieses Wortes ist. Doch es gibt solche Krimis der sozusagen subtileren Sorte, etwa bei Georges Simenon und bei Patricia Highsmith, und die gehören meines Erachtens zu den besten. Der Blick auf die Figuren, die ihre Bücher bevölkern, ist oft ein schmunzelnd ironischer, aber immer ein sehr menschlicher. Dabei verrät er aber auch ein überaus waches Bewusstsein für die Schwächen, Unzulänglichkeiten und Ungeheuerlichkeiten. Ist Ihnen nie danach, richtig böse zu sein?
In einer Würdigung meines Buchs „Die kleine Figur meines Vaters“ hat der Kollege Erich Hackl angemerkt, daß ich meine Figuren nie denunziere. Darauf bin ich stolz. Und darum bemühe ich mich nach wie vor. Ich versuche Personen zu schaffen, ich begnüge mich nicht mit Abziehbildern. Selbst wenn ich eine von ihnen umbringen muß, und selbst wenn das eigentlich eine unmögliche Person ist, merke ich, wie viel Empathie für sie ich mir bis zu diesem Zeitpunkt schon erschrieben hab.
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Einleitung zur Präsentation im Theater(café) an der WienCornelius Hell
„Totes Glück: Das ist ein existenziell tragisches Motiv des uneigentlichen Lebens im Wohlstand, im Frieden, am Montagmorgen unter blühenden Akazien. Bestenfalls gelingt es einem, den Glauben daran, dass man ein glücklicher Mensch sei, damit zu verwechseln, dass man tatsächlich keiner ist. Daraus mag sich eine tiefe Form der Leblosigkeit entwickeln, die umso tiefer reicht, je weniger dem unglücklich Glücklichen noch bemerkbar wird, dass ihm das Gefühl, lebendig zu sein, abhandenkam. Nicht die schlechteste Definition des Glücks in unserer glücksversessenen Zeit wäre daher: Glück ist das Gefühl, lebendig zu sein.“
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Die Midlife-Crisis zeigt sich bei Franz in vierfacher GestaltChristian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten
Der Schriftsteller Peter Henisch liebt die Musik. In seinem neuen Roman liefert die Oper die dramatischen Begleittöne zu einer Ehekrise. Franz und Herta treiben in jener gesicherten Mittellage dahin, die durch folgenden Satz repräsentiert wird: Wir haben es doch schön hier draußen in unserem durch eine Veranda erweiterten Schrebergartenhäuschen. Diese grundsolide Ausgangssituation lädt ein zu einer handfesten männlichen Midlife-Crisis. Franz Novak begegnet die Krise gleich in vierfacher Gestalt: als Gallenoperation, als erzwungene Frühpensionierung, als Krankenschwester Manuela und als völlig unerwartete Leidenschaft für die Oper. Wobei Manuela und die Oper in einer heiklen Verbindung stehen. Denn die aus Indonesien stammende Krankenschwester ist es, die Novaks junge Liebe zur Oper entfacht. Als Herta diesen Zusammenhang erkennt, läuten bei ihr die Alarmglocken. Und wenn bei Herta einmal die Alarmglocken läuten, ist das Geräusch unüberhörbar und schwer erträglich. Insbesondere für Franz, dessen Gehörsinn seit dem Krankenhausaufenthalt recht sensibel geworden ist. Franz Novak packt die Reisetasche und zieht sich von seiner Frau zurück, aber Herta ist nicht der Typus Frau, der in solch einer Lage kampflos resigniert. Sie verteidigt ihr Revier und wendet dabei Mittel an, die ziemlich unsauber sind, aber durch den Zweck geheiligt werden – zumindest in Hertas Vorstellungswelt. Zu dieser Vorstellungswelt gehören auch Hassbilder von asiatischen Sex-Hexen, die an sich harmlose europäische Männer verzaubern. Obwohl die Sympathien des auktorialen Erzählers auf der Seite von Franz liegen, mehr noch auf der von Manuela, vermeidet er die plakative Parteinahme. Durch Perspektivenwechsel lässt Peter Henisch auch Herta Gerechtigkeit widerfahren und macht ihre Gefühle und Gedanken plausibel, ohne sie deswegen zu rechtfertigen. Denn eines ist am Ende auch klar: Das Leben ist unberechenbar, insbesondere das Liebesleben. Und wer meint, durch besonders raffinierte Strategien Erfolg zu haben, steht gerade dadurch am Ende als Verlierer da. Peter Henisch erweist sich hier wieder einmal als genauer Menschenbeobachter, der seine Romanfiguren, ihr Verhalten, ihre Sprache, ihr Verhängnis überzeugend aus ihren realen Lebensverhältnissen heraus kreiert. Sozialer Realismus im allerbesten Sinn des Wortes! Henisch beherrscht das Erzählen auch in handwerklicher Hinsicht meisterlich. Spannungsbögen, pointierte episodische Sequenzen und punktgenau gesetzte Wendepunkte machen das Lesen dieses Eheromans zu einem spannenden Vergnügen.
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Der Postler und die OperSebastian Fasthuber, Now!
Darf man in einem Magazin für Popkultur über einen Roman schreiben, in dem die Oper eine bedeutende Rolle spielte? Blöde Frage, natürlich darf man. Zumal es nicht schaden kann, ab und zu seinen Horizont zu erweitern. Franz Novak, dem Helden von Peter Henischs neuem Roman, geht es außerdem anfangs mit der Opernmusik so ähnlich wie vielen an Pop- und Rockmusik gewöhnten Ohren. Er fragt sich: Warum wirkt Opergesang so furchtbar grell und pathetisch? Novak liegt nach einer Gallensteinoperation im Spital und leidet an der zünftigen Regionalradio-Berieselung, mit der ihn sein Zimmerkollege zwangsbeglückt. Eine aus Indonesien stammende Krankenschwester versorgt ihn darauf mit einem Walkman und Opern-Kassetten - was dem bislang mit Joe Cocker und Tina Turner zufriedenen Postbediensteten Mitte 50 eine neue Welt eröffnet. Nach seiner Entlassung findet er nicht mehr in sein altes Leben zurück. Seine Frau Herta mit ihrem Frisiersalon und ihrer Fremdenfeindlichkeit ist ihm unangenehm, gleiches gilt für die Rasenmähergeräusche aus den Nachbargärten. Dass man Novak zudem in Frühpension schickt, bringt das Fass zum Überlaufen. Er verlässt sein Schrebergartenhaus in Niederösterreich und geht nach Wien in Tagträumen von "seiner" Krankenschwester auf. Großes Finale für Novak ist ein glänzend erzähltes Buch mit einem hochsympathischen Helden - und einem Ende so dramatisch wie ein Opernfinale. |
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Oliver Jungen, F.A.Z. 22.12.2009 |
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JESUS WAR EIN FRÜHCHEN
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Jesus reloaded
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DU KOMMST SPÄT, MESSIAS
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OB ER WIRKLICH DIE WELT RETTEN SOLL?
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BLACKOUT IN JERUSALEM
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PETER HENISCH: SEIT LANGEM EIN EIFRIGER BIBELLESER. Norbert Mayer, Die Presse
Sie wenden sich erstaunlich oft in Ihren Büchern der Religion zu, wie eben erst in Ihrem neuen Roman "Der verirrte Messias" (Deuticke). Ist das Zufall? Peter Henisch: Das Thema ist für mich nicht vom Himmel gefallen, ich trage es schon ziemlich lange mit mir herum. Etwas ironisch eingesetzte religiöse Motive klingen zum Beispiel in Romanen wie "Die schwangere Madonna" und "Pepi Prohaska Prophet" an. Bei Pepi Prohaska geht es auch um jemanden, der glaubt, einen Auftrag von Gott zu haben. Aber diesmal gehen Sie noch einen Schritt weiter. Peter Henisch: Der Protagonist von "Der verirrte Messias" ist eine andere Mischung. Darauf weist schon sein Familienname hin, derselbe wie jener der Hauptfigur aus Dostojewskis Roman "Der Idiot". Den verwendet mein Messias, den schreibt er als Absender auf seine Briefe. Das ist vielleicht Chuzpe, aber die Frau, die er mit diesen Briefen belästigt – anfangs wirkt er auf sie ja fast wie ein Stalker –, diese Frau ist Literaturwissenschaftlerin: Ihr versucht er sich durch diesen Namen kenntlich zu machen. Ihr Verirrter, eine Art wiedergekommener Heiland, der sogar Stigmata hat, liest das Neue Testament in einer viersprachigen Ausgabe. Und behauptet, es war damals, als er zum ersten Mal da war, ganz anders. Ist das auch Ihre Exegese? Peter Henisch: Mischa Myschkin versetzt sich in die Situation des Herrn Jesus, der wahrscheinlich keine Ahnung gehabt hat, dass man ihn je Christus nennen wird. Die Idee seiner Jünger, dass er der Messias sein soll, hat Jeschua wohl mit einer gewissen Reserve gesehen. Vielleicht lässt er sich nach und nach darauf ein, in den synoptischen Evangelien kann man Spuren dieser Art von Bewusstwerdung finden. Aber dass er alles von vornherein weiß und nie an sich zweifelt, wie bei Johannes, das wäre ja eigentlich gerade das Gegenteil der Menschwerdung, die doch als Voraussetzung der Erlösung gilt. Haben Sie Tabubrüche einkalkuliert? Peter Henisch: (Lacht) Es gibt eine Stelle, in der in Rom ein Buch von Dan Brown aus dem Fenster geworfen wird. Vielleicht ist das für manche der größte Tabubruch. Ach ja, und am Ende, als er im Zweifel, in der Verzweiflung zu versinken droht, da kokst mein Messias. Aber Barbara, die Frau, mit der sich nach und nach eine ganz eigenartige Liebesgeschichte entwickelt hat, versucht, ihn da rauszuholen. Sind Sie ein eifriger Bibelleser? Peter Henisch: Seit Langem. Die Luther-Bibel zum Beispiel ist doch das Basismaterial der deutschen Sprache. Bert Brecht hat sie geliebt, und auch der Philosoph Ernst Bloch, über den ich eine unvollendete Dissertation geschrieben habe. Im Unterschied zu den meisten Autorenkollegen meiner Generation in Österreich habe ich diese Lektüre nie als reaktionär empfunden. Wie sind Sie konkret auf das Thema gekommen? Peter Henisch: Vor zwei Jahren, nach der Fertigstellung des Romans "Eine sehr kleine Frau", habe ich mich zum Lesen in mein italienisches Refugium zurückgezogen. Einfach frei lesen, habe ich gedacht. Ohne besonderen Plan. Ich lese dort gern auf Italienisch. Unter den vorhandenen italienischen Büchern war eine exzellente Bibelübersetzung mit Kommentaren. Da habe ich mich also in die Evangelien vertieft. Das sind Texte, die ich gut kenne, aber in einer anderen Sprache wirkte vieles neu. "La potenza di Dio", die über die Jungfrau Maria kommen soll, hört sich zum Beispiel anders an als "Die Kraft des Allerhöchsten". Da hab ich mir Notizen gemacht und schon mit dem Gedanken gespielt, eine etwas andere Jesus-Geschichte zu schreiben. Und wie wurde es dann konkret? Peter Henisch: Ich sollte auf Empfehlung von Adolf Holl für das "Spectrum" ein Buch von Anne Rice besprechen, die hat eine Reihe von Vampir-Romanen geschrieben. Auf ihre alten Tage ist sie offenbar fromm geworden und hat eine Jesus-Trilogie verfasst. Den ersten Band, "Rückkehr ins Heilige Land", sollte ich rezensieren. Das Buch ist gut gemeint, so viel kann man sagen – lieb amerikanisch, als ob Walt Disney in den Fünfzigerjahren einen Jesus-Film gemacht hätte, mit all den frommen Legenden. So nicht, habe ich mir gedacht. Adolf Holl war Ihr Religionslehrer. War das ein nachhaltiger Einfluss? Auch er hat außergewöhnliche Bücher über Jesus geschrieben. Peter Henisch: Dass ich Holl in der Oberstufe als Lehrer bekommen habe, war entscheidend. Vorher war der Religionsunterricht echt jenseitig, nun war er auf einmal interessant. Ich komme nicht aus einem religiösen Haus, bin also nicht vom Katholizismus geschädigt. Ich musste keine Verletzungen abarbeiten, wie etwa mein Kollege Josef Winkler. Der landläufige Katholizismus und das Christentum passen für mich nicht unter einen Hut. Holl, damals ein junger Kaplan, hat uns einfach andere Perspektiven ahnen lassen. Was hat er denn gemacht? Peter Henisch: Er hat die philosophisch interessierten Schüler für sich gewonnen. Damals, bevor es von oben gebremst wurde, sah die Befreiungstheologie noch wie eine gleichzeitig idealistische und realistische Perspektive aus. Was mich am Christentum und am Judentum, aus dem es ja kam, anzog, hatte jedenfalls wenig bis nichts mit einer konservativ autoritätsgläubigen Lebenshaltung zu tun. Holl war anders als alle anderen Lehrer. Ich habe mich auf seine Stunden gefreut. Hat sich das literarisch ausgewirkt? Peter Henisch: Mein erster Prosatext war tatsächlich von einer Frage im Religionsunterricht inspiriert. Es ging um einen Fall von Tötung nach Verlangen. Da hat einer seinen Bruder, einen unheilbar Kranken, auf dessen Verlangen umgebracht. Das war ein konkreter Fall in Frankreich, den wir im Unterricht diskutierten, ich habe den Vorfall in meiner Geschichte ins Inzersdorfer Ziegelwerk verlegt. Dostojewski und Camus haben mich damals auch schwer beeinflusst. Aber Holl hat mir "the doors of perception" geöffnet. Hat Herr Holl Ihr Buch gelesen? Peter Henisch: Ich habe ihn ersucht, das Manuskript vor Erscheinen zu lesen und mich auf eventuelle sachliche Fehler hinzuweisen, aber er hat keinen gefunden. In den Realien bestens beschlagen, hat er gesagt. Das freut mich natürlich. Dieser Jesus-Roman, hat er gesagt, ist ein Lichtblick. Auf jeden Fall ist dieses Buch viel weniger langweilig als das des Herrn Ratzinger. Ist es Ihnen leichtgefallen? Peter Henisch: Ich habe es nicht einfach aus dem Ärmel geschüttelt. Im Grunde genommen hat sich dieses Buch seit meinen Anfängen als Schriftsteller vorbereitet. Man kann das schon in sehr frühen Arbeiten von mir nachlesen. Ein Kurzprosatext mit dem Titel "Lazarus" etwa ist 1970 in der damals sehr ambitionierten Literaturzeitschrift "Konfigurationen" erschienen. In gewisser Hinsicht war diese poetisch-experimentelle Prosa der Keim zum nun vorliegenden Roman. Der hat also eine lange Vorgeschichte... Peter Henisch: Ja, es gibt viele Verbindungslinien zu früheren Büchern von mir. Etwa zu "Morrisons Versteck", das scheint mir jetzt in mancher Hinsicht wie eine Vorarbeit zu diesem Buch. Oder im "Hiob"-Zyklus, an dem ich jahrzehntelang geschrieben habe. 1971 wurden Proben daraus in der "Neuen Rundschau" veröffentlicht, vorläufig zwischen zwei Buchdeckeln aufbewahrt steht er dann 1989 in meinem Gedichtband "Hamlet, Hiob, Heine" – die letzten Dinge haben mich einfach immer interessiert. Wie stehen Sie also zu diesen letzten Dingen? Peter Henisch: Bei aller Liebe zur Ironie setze ich mich ernsthaft mit dem Thema auseinander. Die angeblich schon absolvierte Erlösung, und warum man so wenig davon merkt. In einer Welt, in der mein verirrter Messias hilflos vor einer Mauer steht, die das sogenannte Heilige Land in zwei Teile spaltet. Ausgerechnet an dem Ort, an dem angeblich Lazarus auferweckt wurde. GANZ KURZ: KOMMENTARE von Presselesern finden Sie am Ende des on-line Artikels TOP |
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ISRAELREISE MIT DEM MESSIAS
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GROSSMUTTERS STILLE GRÖSSE. TOP PETER HENISCH: EINE SEHR KLEINE FRAU
TOP WO DIE ZEIT AUFGEHOBEN WIRD
TOP WIE EIN ERZÄHLER ZUR SPRACHE FAND TOP ES GIBT EIN RICHTIGES LEBEN IM FALSCHEN. TOP GROSSMUTTERLEBEN TOP DER KLANG DER ZEIT TOP |
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VON GOTTES HÖHEREM HUMOR. TOP "GEGEN DIE TOTALE PROFANISIERUNG DER WELT MÜSSEN WIR UNS WEHREN"
Volker Kaukoreit im Gespräch mit Peter Henisch über seinen neuen Roman Die schwangere Madonna. TOP VON SCHWANGEREN MADONNEN UND EINEM DOPPELGÄNGER TOP HÖHERER HUMOR, MEISTERLICH. TOP LEBENSBEICHTE: VOYEUR UND VERFÜHRER. Von Evelyne Polt-Heinzl TOP MADONNA MIT MOBILTELEFON. Peter Henisch erzählt die neue alte Geschichte von Mann und Mädchen. TOP DIE SCHWANGERE MADONNA. Fokus für religiöse Anspielungen TOP JOSEF, MARIA UND DAS HANDY. Ein Mann, ein Mädchen, ein Auto: Peter Henisch lässt ein Paar quer durch Italien fahren. TOP |
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"AUS DER REIHE ...": PETER HENISCH TOP |
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DER BARONKARL TOP |
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VERSUCHSSATION FÜR WELTUNTERGÄNGE TOP NACHPRÜFUNG EINES VATERBILDES TOP ZWISCHEN SEIN UND VORSCHEIN TOP |
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VETERANEN DES JAHRES '68 TOP |
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EINE GESCHICHTE IN EINER GESCHICHTE TOP |
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AUFZEICHNUNGEN EINES VERWIRRTEN GERMANISTEN TOP |
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PEPI IMMANUEL NAGEL TOP |
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DER VERSÄUMTE WIDERSPRUCH TOP DER BÖSE SATZ IN DER TRAFIK TOP |
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DER GESCHICHTE AUF DER SPUR ... TOP |
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UNSERE LEICHEN LEBEN NOCH TOP VIRTUOSES VERWIRRSPIEL |
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LUXUSKLASSE, ZWISCHENDECK TOP DIE LITERARISCHEN SÉANCEN DES PETER HENISCH UND SEIN NEUES BUCH "VOM WUNSCH; INDIANER ZU WERDEN" TOP REITER UND ROSSMANN |
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EIN SCHWARZER WIE DU UND ICH. Porträt TOP FORGET AUSTRIA! TOP WIENER BLUT IN NEW ORLEANS TOP |
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BLACK PETER'S SONGBOOK. Porträt TOP |