Rezensions-Auszüge

Rezensionen und Interviews

     
 

Suchbild mit Katze

 

Mortimer & Miss Molly  
 

Der verirrte Messias

 

Großes Finale für Novak

 
 

Die kleine Figur meines Vaters

 

Morrisons Versteck

 
 

Pepi Prohaska Prophet

 

Wunsch, Indianer zu werden

 
 

Steins Paranoia

 

Schwarzer Peter

 
 

Die schwangere Madonna

 

Eine sehr kleine Frau

 

Suchbild mit Katze

Katze ist kein Beruf

Traumberuf Katze: Als Peter Henisch begriff, dass er als Katze kein Geld verdienen kann, wurde er Schriftsteller. Peter Henisch erzählt in seinem neuen Roman von einer Wiener Kindheit und vom Weg zum Schriftstellerleben.

Der österreichische Schriftsteller Peter Henisch dehnt seit jeher den Begriff des Romans, aber der Roman hält das aus. Sein neues Buch, nominiert für den erstmals vergebenen Österreichischen Buchpreis, den dann Friederike Mayröcker gewann, könnte man ohne diese Gattungseinordnung wohl auch „Erinnerungsbilder“ nennen, würde man übrigens auch ganz gerne, wäre bequemer. Wie die Dinge aber liegen, kann Henisch es sich leisten, offen zu lassen, wie viel von ihm selbst in dem Nachkriegswiener Buben steckt, der unter Umständen – Henisch mag sich hier nicht festlegen, muss er auch nicht – ebenfalls Peter heißt. Vielleicht aber auch Paul. Und wie viel von ihm in dem Reisenden steckt, der mal in New Orleans ist, mal in Istanbul, letzteres auf der Rückreise vom Iran, als Tramper, unvorstellbar. „Damals lag noch nicht so viel Angst in der Luft. Was das betrifft, waren das sehr glückliche Zeiten.“ Auf dem Rückweg von Prag wiederum lernt der Reisende Franz Kafka im Zug kennen. Sozusagen.

Auch muss Henisch sich nicht festlegen, wie viel von ihm in einem Erzähler steckt, der einen Roman über einen gewissen Paul Spielmann geschrieben hat. Allerdings kommt in Peter Henischs „Eine sehr kleine Frau“ (2007) ein Mann dieses Namens als Erzähler vor. Der Erzähler in Peter Henischs neuem Buch wird nun von „Frau S.“ darauf angesprochen. Sie glaubt partout nicht, dass er wiederum partout nicht dieser Paul Spielmann sein will. Frau S. denkt, er will sie zum Narren halten. „Wenn so ein Autor ICH schreibt, dann denke ich selbstverständlich, es handelt sich um ihn.“

Frau S. ist zum Verzweifeln, aber auch komisch. Nachher erfreut sie mit einer weiteren Verwechslung. „Und diese Katze hat Murr geheißen?, fragt die Frau S. Nein, sage ich, Murli hat sie geheißen, weil sie so schwarz war. Aber irgendwo hab ich gelesen, dass Sie eine Katze – oder war es ein Kater? – namens Murr gehabt haben. Das war nicht ich, sage ich, das war E. T. A. Hoffmann. Schon wieder nicht Sie!, sagt die Frau S. Sie wollen es nie gewesen sein.“ Da kann man auch wieder denken: Sie hat ja recht, die Frau S.

So besteht Peter Henisch auf der ultimativen Freiheit des Autors und der relativen des Erzählers und macht sich zugleich darüber lustig: Über dieses natürlich bei aller Verwicklung auch einfache Verfahren, das das Mitspielen des Lesers voraussetzt und sich an Frau S.‘ rigoroser Ignoranz die Zähnchen ausbeißt. So dass die Peter Henisch zugewandten Leser respektvoll zur Kenntnis nehmen, dass auch die Erzählerfigur in Henischs jüngstem Roman, „Suchbild mit Katze“, zahlreiche autobiografische Dinge und Details mit dem Wiener Schriftsteller gemeinsam hat, ohne dass Henisch eine Autobiografie geschrieben hätte. Aber es handelt sich in beiden Fällen um den Sohn eines in der NS-Zeit und im Zweiten Weltkrieg tätigen und namhaften Pressefotografen. Nachher wird er Schriftsteller.

In hingetupften Szenen erinnert sich Peter (Paul) im Roman an die Nachkriegszeit in der geteilten Stadt Wien, eine Kinderliebe, halbverbotene Straßenfreundschaften, das seltsame Leben als Einzelkind, das seltsame Leben als Kind des Jahrgangs 1943.

„Es gibt Wörter, auf die eine eigenartige Betonung gelegt wird. Das Wort Jud zum Beispiel. Oder das Wort Nazi. Liegt es nur an der Betonung, dass mir diese Wörter peinlich vorkommen? Ich mag sie nicht, diese Wörter, aber ich spitze die Ohren, wenn sie fallen.“

Selten vergisst der Erzähler, die Wege der Erinnerung mitzuerzählen: Warum ihm etwas wieder eingefallen ist, wie es ihm gerade jetzt einfällt, wo er etwas schon einmal gesehen, gehört hat. Manchmal, häufig reicht ein Blick auf dem Fenster – so dass neben dem „Kater Murr“ auch „Des Vetters Eckfenster“ seinen Platz bekommt. In der Form bleibt das locker, ist aber weder beliebig noch verplaudert. Die Szenen, die sich dem Erzähler in den Kopf drängen, sind kurz und prägnant. Ihre Zuverlässigkeit ist nicht verbürgt, dafür wiederum sorgt Autor Henisch, der nichts dagegen hat, uns in einer Restunsicherheit zu lassen.

Katzen – neben Murli auch Mimí und Hoffmann (das erzählt der Erzähler gleich Frau S.) – sind im „Suchbild mit Katze“ keineswegs nur Dekor. Der Erzähler bekennt sich nicht nur zur Katze, indem er mit ihr lebt und zwar offenbar über Jahrzehnte, also Katzengenerationen hinweg. Er identifiziert sich auch unorthodox mit ihr: als „Kind, das gerne eine Katze sein wollte. In einem Schulaufsatz nach seinen Plänen für später befragt, schreibt er – nach ausdrücklicher Ermunterung des Lehrers, der weiß, was sein Schüler in Deutsch kann – hin: „Auf die Frage, was ich einmal werden möchte, fällt mir zuallererst die Antwort KATZE ein ... Ja. Ich würde gern eine Katze sein.“ Der Lehrer macht nach einem Blick ins Heft des Lieblingsschülers eilig darauf aufmerksam, dass es sich schon um einen Beruf handeln solle, etwas, mit dem sich Geld verdienen lasse. „Nein, Peter, das geht nicht. Katze ist kein Beruf.“

Daraufhin möchte Peter Schriftsteller werden. „Ich möchte etwas erleben und dann darüber schreiben“, schreibt er nun. Ironischerweise orientiert er sich vorerst an Karl May, der bekanntlich wenig erleben musste, um allemal über alles Mögliche zu schreiben. Aber auch Peter Henisch fand dann ja seinen Weg.

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

„Suchbild mit Katze“ ist ein ironisches, eindrucksvoll hingetuschtes Stück Leben.

Helmut Schödel, Süddeutsche Zeitung.

Hier wird aus der Rekonstruktion der Nachkiegszeit auch ein Roman über Geschichte und Identität Österreichs ...

Walter Grünzweig, Der Standard.

Die Erlebnisse des quasi autobiografischen Ich-Erzählers ... verschränken sich eindrucksvoll zu einer einfühlsamen, authentischen, zugleich aber auch kritischen Zeitdiagnose.

Maria Renhart, Die Furche.

"Suchbild mit Katze" ist ein inhaltlich dichtes und stilistisch sehr schönes Buch.

Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten.

Peter Henisch ist auch hier wieder der behende Tänzer auf einem straff gespannten Sprachseil, ein Luftmensch und Equilibrist in bewundernswert beibehaltenem Gleichgewicht.

Oliver vom Hove, Wiener Zeitung.

Der neue Henisch: Wer die Komplexität der Menschen und ihres Zusammenlebens – egal in welcher Zeit – ein Stück mehr verstehen will, muss dieses Buch lesen.

Angela Sellner, Österreich.

... dieses Buch, das wohl beste, das Henisch in den letzten Jahren geschrieben hat ...

Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine.

Dass sich Henischs Werk in weiteren autobiografischen Romanen fortsetzen möge, wird sich jeder Leser von „Suchbild mit Katze“ wünschen.

Harald Klauhs, Die Presse.


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Mortimer & Miss Molly

Peter Henisch ist ein großer Sonderfall der österreichischen Literatur: ein ironischer Fabulierer, dessen Artistik die Kraft des Faktischen innewohnt. Sein neuer Roman erzählt eine doppelte Liebesgeschichte knapp über dem Boden der Tatsachen ... Er ist einer der großen Dichter Österreichs.

Helmut Schödel, Süddeutsche Zeitung

Peter Henisch, den man sich aus irgendeinem Grund als ewigen Jugendlichen denkt ... hatte zwar stets Humor, aber noch nie war er so heiter, schien das Ambiente so sonnendurchleuchtet wie in diesem Roman ... Freilich wäre Henisch nicht Henisch, wenn er sich in ein Idyll flüchtete, wenn er seinen politischen Verstand, der ihn durch sein gesamtes Werk begleitet hat, plötzlich in den Ruhenstand versetzte ... Das Politische kommt manchmal ganz beiläufig daher, nebenbei, und dann umso wuchtiger ... „Mortimer & Miss Molly“ ist ein Liebesroman ... und ein politischer Roman in einem. Es ist ein Roman von Peter Henisch.

Thomas Rothschild, Die Presse.

Schon sein Sechzigster bescherte Peter Henisch die wohl unvermeidliche Frage nach seinem „Alterswerk“. Seinerzeit erinnerte der Jubilar den Interviewer daran, dass Autoren diesbezüglich bessere Karten als Sportler hätten. Und dass nicht wenige seiner Kollegen erst mit 60 so richtig in Schwung gekommen seien. Heute, ein Jahrzehnt und fünf Romane später, ist klar, dass sich das auch von diesem symparhisch stillen, feinen Wiener Romancier, Lyriker und Musiker sagen lässt, der Kennern seit langem als einer der großen Epiker der österreichischen Literatur gilt.

Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung.

Peter Henisch ... führt in „Mortimer & Miss Molly“ neuerlich vor, wie virtuos er Handlung und Konstruktion seiner Romane miteinander zu verzahnen weiß, dabei feine Anspielungen an Mythen, Film und Literatur einwebt, erzähltechnisch versiert, leichthändig und unaufdringlich einer märchenhaften Unmittelbarkeit entgegensteuert, um das Erzählte in seiner Gestaltetheit umso intensiver nachklingen zu lassen ... In Mortimer & Miss Molly ... wird das Verhältnis von Wirklichkeit und Illusion im zwischen Be- und Entzauberung schwankenden Finale in Lust und Lebensfreude aufgehoben.

Beate Tröger, Frankfurter Allgemeine.

Mortimer & Miss Molly ist keine einfache, sondern eine doppelte ... Liebesgeschichte. Denn Henisch verknüpft die Geschichte der beiden mit der eines jungen italienisch-österreichischen Liebespaars. All das läßt sich als erzählerisches Credo des Autors lesen, als ein Spiel mit Möglichkeiten und eine Feier des Erzählens. Es gibt heute kaum jemanden sonst, der einen Text derart virtuos aufzubauen versteht wie Peter Henisch. Im neuen Roman "Mortimer & Miss Molly" agiert er erneut auf der Höhe seiner Kunst.

Sebastian Fasthuber. Salzburger Nachrichten.

Durch dieses Buch spaziert ein Wie es hätte sein können mit einem Wie es gerade ist und Wie wir uns erinnern, dass es war ... Es ist überaus passend, dass der junge Medizinstudent Marco ... fortgesetzt darüber nachdenkt, wie diese Geschichte in einen Film umzusetzen wäre. ... Mortimer & Molly ist ein Liebesroman und eine im besten Sinne des Wortes leichte Lektüre. Große Kunst, die einem jegliches Völlegefühl erspart.

Heinrich Steinfest, Stuttgarter Zeitung.

In einer verdinglichten, dem Zweckdenken absolut unterworfenen Welt hat die Zweckfreiheit politische Funktion. Mit seinem neuen Italien-Roman hat Peter Henisch eine intensive und prekäre Liebesgeschichte geschrieben, deren Lektüre Spaß macht und, man möchte es kaum glauben, Hoffnung vermittelt.

Walter Grünzweig Standard

Peter Henisch schickt in seinem jüngsten Roman „Mortimer & Miss Molly“ ein junges Paar auf die Fährte einer längst vergangenen Liebesgeschichte. Für Julia und Marco ist die frühere Lovestory ein Katalysator für ihre eigene, gerade aufkeimende Liebe, deren Komplikationen Henisch durchaus ironisch ausbreitet.

Karin Czerny, Profil.

Marco und Julia fantasieren sich in die Rollen von Mortimer und Molly, obgleich die zu Beginn ihrer Beziehung um zehn Jahre jünger bzw. 20 Jahre älter waren als die beiden und Molly kriegt – Buongiorno signore Joyce! – sogar einen kleinen, interpunktionslosen Monolog. Auch wenn die Schildkröten im Park ständig am Schnackseln sind und sie Sonne am Schluss glatt wieder aufs Firmament gevögelt wird, ist der Roman letztendlich ein Plädoyer für eine Spielart von Sex, für die es eine andere und ein bisschen in Vergessenheit geratene Bezeichnung gibt: Liebe machen.

Klaus Nüchtern, Falter.



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Peter Henisch, der seit Jahren leichthändig und hintersinnig mit akribischem Blick für die Verästelung der Psyche seiner Figuren erzählt, erspart seinem Protagonistenpaar nichts. Doch „großes Finale für Novak“ ist auch eine Hommage an die Oper. Bearbeitet würde ein hervorragendes Libretto daraus.

Beate Tröger. Frankfurter allgemeine Zeitung.

Im Grunde will Peter Henisch die erstaunliche Geschichte eines Menschen erzählen, der sich unverhofft von "hoher Kunst" tief in seinem Innersten angesprochen fühlt und seinem Leben eine neue Richtung geben möchte. Der "treue Ehekrüppel" Novak merkt, dass seine Rückkehr in die alten Gewißheiten nicht mehr möglich ist ...Wo es Peter Henisch gelingt, Wehmut und Komik derart zu mischen, erweist sich sein Roman als intelligente, anregende Lektüre.

Rainer Moritz, Die Presse.

Wieder einmal spielt ... die Musik bei Henisch eine große Rolle. In „Morrisons Versteck“ war es die Rockmusik, in „Schwarzer Peter“ der Blues, in „Eine sehr kleine Frau“ die Klaviermusik, vor allem von Franz Schubert, und jetzt ist es die Oper. Und wieder einmal hat Henisch einen Außenseiter in den Mittelpunkt gestellt ... Aber diesmal ist es einer, der erst zum Außenseiter wird, der den Roman zunächst als ein geradezu Überangepasster betrtitt. Die Kraft zum Ausbruch holt er sich aus einem Bereich, der einmal im Zentrum der sogenannten Hochkultur gestanden ist – der Oper. Heavy-Metal-Musik beruhigt ihn, aber die Oper wühlt ihn auf.

Cornelius Hell in der Einleitung zur Präsentation im Theater(café) an der Wien.

Nachdem man die gesellschaftlich „relevante“ Alternativ- und Populärkultur ... zum unumschränkten Leitmedium ausgerufen hatte und damit der konsequenten Kommerzialisierung und ästhetischen Verflachung Vorschub leistete, begegnen wir nun im neuen Roman Großes Finale für Novak von Peter Henisch ausgerechnet der Oper als Trägerin einer neu entstehenden Gegenkultur.

Walter Grünzweig. Der Standard.

Henischs Opern-Krimi ist ironischer Anti-Bildungsroman, dramatisch-komisches Musiktheater und Räuberpistole in einem.

Michaela Schmitz. Deutschlandfunk.

Peter Henisch erweist sich wieder einmal als genauer Menschenbeobachter, der seine Romanfiguren, ihr Verhalten, ihre Sprache, ihr Verhängnis überzeugend aus ihren realen Lebensverhältnissen heraus kreiert. ... Henisch beherrscht das Erzählen auch in handwerklicher Hinsicht meisterlich. Spannungsbögen, pointierte episodische Sequenzen und punktgenau gesetzte Wendepunkte machen das Lesen dieses Eheromans zu einem spannenden Vergnügen.

Christian Schacherreiter. Oberösterreichische Nachrichten.

Wie immer zeichnet Henisch seine Figuren mit psychologischer Genauigkeit. Unter dem Deckmantel des Alltäglichen macht er vexierbildhaft Vorurteile, Eifersucht und Zorn evident, die wie selbstverständlich ins Leben wachsen.

Maria Renhardt. Die Furche.

Großes Finale für Novak ist ein glänzend erzähltes Buch mit einem hochsympathischen Helden – und am Ende so dramatisch wie ein Opernfinale.

Sebastian Fasthuber. Now!



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Die Wandlung des biblischen Mythos in aufregende Prosa: Peter Henisch hat einen sensiblen Sensationsroman geschrieben, der uns Weihnachten verbittersüßt.
            Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2009


Da wird der Roman, der ein theologisches Gedankenspiel und eine interkulturelle Liebesgeschichte zu bieten hatte, zur kundigen Reportage über den Nahen Osten. Dass all das in einem einzigen Roman zusammengeht, hat weniger mit einem Wunder als mit der gewissenhaften Erzählkunst des Peter Henisch zu tun.
            Karl Markus Gauß, Neue Zürcher Zeitung, 12.10.09


Henischs Rechnung geht auf. So manch verzüückter Leser wird seinen Jesus-Roman mit einem Hosianna-Ruf zuklappen und, wer weiß, eine Zeit lang vielleicht etwas erlöster durchs Leben schreiten. Kann man mehr erreichen als Romancier?
            Günter Kaindlstorfer, Deutschlandradio, 30.12.09


Henisch geht volles Risiko. Und gewinnt.
            Peter Pisa, Kurier


Was da geboten wird, ist politische und Kulturkritik, ironisch, sarkastisch, bis an die Grenze zum Slapstick.
            Walter Grünzweig, Der Standard


Der Schriftsteller, der sich auch in seiner neuen Arbeit als souveräner und unaufgeregt präziser Erzähler erweist, präsentiert sich obendrein als Fachkraft des Formalen.
            Wolfgang Paterno, Profil


Das Sympathische an diesem Buch ist, daß es nicht abschließend erklärt. Eher setzt es eine nachhaltige Verstörung in Gang
            Schwens-Harrant, Die Presse.


Für Henisch, das unterscheidet ihn von der Kirche, ist ein Jesus, der zum Dulden aufruft, undenkbar. Gegen die "Reinheit der Lehre" setzt er die Leidenschaft des Querdenkens.
            Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten


Peter Henisch ist etwas Außergewöhnliches gelungen: Ein Jesus-Roman, der doofe Glorifizierung ebenso konsequent vermeidet wie blasphemische Diffamierung.
            OÖ.Nachrichten



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Henisch schreibt so scheinbar leicht, so heiter-melancholisch, wie Franz Schubert komponierte.
            Der Spiegel, 22.10.07


Henisch's neuer kulturpsychologischer Roman beweist wieder einmal seinen anerkannten Status als großer Epiker des Landes.
            Walter Grünzweig, Der Standard


Eine sehr kleine Frau ist die gelungene Fortsetzung des Projekts einer Familiengeschichte ohne Größenwahn.
            Daniela Strigl, Falter


Wie das Lesen von Vom Winde verweht und Menschen im Hotel mit Martas Leben sowie mit dem Anschluß Österreichs an Deutschland parallelisiert werden, zeigt große erzählerische Meisterschaft.
            Cornelius Hell, Die Furche


Peter Henisch, und das macht seine Besonderheit aus, zielt aufs Existenzielle, ohne deshalb ein Menschenfeind geworden zu sein.
            Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten


Henischs Roman um eine oft enttäuschte Frau zeigt: Es gibt ein richtiges Leben im falschen.
            Karl-Markus Gauß, Süddeutsche Zeitung


Ein leises Meisterwerk: In schlichten, melodischen Sätzen hat es die Zeit - in des Begriffs doppelter Bedeutung - aufgehoben.
            Ulrich Weinzierl, Die Welt


Es ist der wärmste Roman, den man sich vorstellen kann. (Also werden die "Coolen" nichts damit anfangen können.)
            Peter Pisa, Kurier



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Das Bezwingende an diesem Roman ist die Leichtigkeit raffinierter Prosa. Mit souveräner Eleganz verknüpft der Erzähler die Handlungsstränge, jedes Motiv greift ins andere - so perfekt und leise wie Zahnrädchen in einem Uhrwerk von Meisterhand. Intelligente, genaue Beobachtungen verstehen sich bei Peter Henisch von selbst, sie sind sozusagen gratis. Wir haben ihm allerdings für noch mehr zu danken: für das Geschenk höheren Humors.
                   Ulrich Weinzierl, Die Welt.


Josef gerät an die hübsche Gymnasiastin so unschuldig wie die Jungfrau zum Kind ... Während er zwischen der Rolle des väterlichen Beschützers und der des Voyeurs und Möchtegern-Verführers hin und her schwankt, merkt er nicht, dass Maria an keiner der beiden Attitüden Bedarf hat ... eine durchgängig spannende Geschichte.
                  Evelyne Polt-Heinzl, Die Presse.


Peter Henisch hat schon nach zwei, drei Seiten den Leser in den Bann seines neuen Romans gezogen ... Die Diskrepanz zwischen dem Delirium des Ich-Erzählers und der Qualität dieses Textes ist die schönste Fiktion dieser Geschichte, die immer wieder sehnsüchtig macht nach Italien, nach Bildern Piero della Francescas und nach dem nächsten Kapitel.
                  Hedwig Kainberger, Salzburger Nachrichten.


Erzähltechnisch ist der Roman ein großartiger schriftlicher Monolog, eine knapp dreihundertfünfzigseitige Unschulds- bzw. Schulderklärung ... Die grimmige Komik des Buchs resultiert auch aus dem interkulturellen Dialog, der immer wieder auf mögliche Kommunikationsschwierigkeiten verweist, die allerdings leichter lösbar scheinen als die zwischen den Generationen. Dadurch, aber auch durch die in den Text integrierten italienischen Sätze und das köstliche italienische Figuren- und Sachinventar, wird "Die schwangere Madonna" auch zu einem interessanten Beispiel neuer deutschsprachiger Italienliteratur.
                  Walter Grünzweig, Der Standard.


Der Wiener Autor legt ein wunderbar leichtes, ironisches, komisches, tragisches, melancholisches Roadmovie vor.
                  Helmut Schümann, Der Tagespiegel.


Trotz seiner zahlreichen literarischen Anspielungen und Anleihen liegt hier ein aktuelles, ja sogar "engagiertes" Buch über unsere gegenwärtige, krisengeschüttelte Befindlichkeit vor - weil hinreißend geschrieben, verführerisch sogar.
                  Volker Kaukoreit, Volltext.


Henischs neuer Roman ist ein sehr modernes Roadmovie, dessen rasante Handlung ... fasziniert. Dazu ist Peter Henischs Erzählen detailversessen, ohne sich je in diesen Details zu verlieren: Die Topografie ist ebenso genau recherchiert wie auch die SMS-Sprache von Schülern authentisch ist. In der langen Reihe literarischer Italien-Bilder und Reminiszenzen hat "Die schwangere Madonna" ihren eigenen unverwechselbaren Platz - gerade weil sie damit ihr genau kalkuliertes Spiel treibt.
                   Cornelius Hell, Ex Libris, ORF / Öl.


Wenn Männer sich in ihrer Lebensmitte in ein Mädchen verlieben, ist das meist ein Fluchtversuch, der zwischen Anbetung und Eifersucht changiert und klassischerweise mit dem Tod einer der Parteien endet. Peter Henisch hat mit seinem Roman "Die schwangere Madonna", der in der Langliste noch für den Deutschen Buchpreis nominiert war, eine ironische, mit trockenem Humor gewürzte Neuauflage des traditionellen Motivs geliefert.
                  Ulrike Meitzner, Berliner Zeitung.


Peter Henisch hat mit seinem ebenso wunderlichen wie zauberhaften Roman "Die schwangere Madonna", der gleich nach Erscheinen für den Deutschen Buchpreis nominiert worden ist, ein literarisches Roadmovie vorgelegt - tragisch, komisch, gallig und voller Querverweise auf die Mythologie und Figuren der Weltliteratur ...
                  Nordwest Zeitung, Oldenburg.


"Die schwangere Madonna" ist ein spannend und kurzweilig erzähltes Buch.
                  Edith Wildmann, Wiener Zeitung.


Von der Polizei, der italienischen noch dazu, über die Logik der eigenen Handlungen auch nur während der letzten 24 Stunden befragt zu werden ist eine peinliche Sache. Alles ist unglaubwürdig und verdächtig, was man getan hat. Eine Aneinanderreihung von Lügen und Ausflüchten. Denn so, lieber Herr, kann es doch gar nicht zugegangen sein, erzählen sie keinen Roman. Was sonst sollte der österreichische Schriftsteller Peter Henisch aus der verdächtigen Geschichte machen als einen hervorragenden, heiteren Roman? ... Der vielfach ausgezeichnete Autor Peter Henisch ... entrollt entlang der nach Italien führenden Zufallsroute ein treffliches Bild unserer Zeit.
                  Wirtschafts Blatt.



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Henischs "Kleine Figur meines Vaters" ist gewiß aus innerer Notwendigkeit entstanden, in langer Auseinandersetzung mit dem sterbenskranken Vater zur Reife herangewachsen, und hat seinen literarischen Platz in überraschender Nähe zu Härtlings "Nachprüfung einer Erinnerung"; nur mit dem Unterschied, daß - anders als in Härtlings "Zwettl"-Buch - diese Nachprüfung ... an einem noch lebenden Modell vollzogen werden konnte.
...
Man darf getrost sagen, daß sich hier ein bedeutender Prosaist mit einem wesentlichen Buch vorgestellt hat.

                  Joachim Schondorff, Salzburger Nachrichten.


Peter Henisch gerät beim Versuch, seine Geschichte von jener des Vaters zu emanzipieren, in den Bann der Biographie, die er loswerden will. So gesehen ist sein Buch - wie das von Handke über seine Mutter - ein Dokument später Kindesliebe.
                  Kurt Kahl, Kurier.


Das Buch, das auf diese Weise entstand, ist in gewissem Sinn das Protokoll einer Vater-Sohn-Beziehung.
Hält eine langsame Annäherung fest, die immer wieder von Perioden des Mißverständnisses unterbrochen wird.
Zeigt unpathetisch den Konflikt zwischen einer Generation auf, für die der zweite Weltkrieg mit all seinen Schrecken Erlebnishöhepunkt war und jenen Spätgeborenen, die das nicht begreifen können.
Nicht gewillt sind, massenweises Sterben als Routine zu akzeptieren, bei der man mit dem Fotoapparat dabei sein muß.

                  Duglore Pizzini, Wochenpresse.


Nicht bloß der vorsätzlich zur "Figur" stilisierte Vater (die Kleinheit bezieht sich auf die Körpermaße), auch die Nebenfiguren und Episoden haben unverwechselbare Farbe und Funktion, legen beredtes Zeugnis dafür ab, wie präzise und komprimiert Peter Henisch seine künstlerischen Mittel einzusetzen gelernt hat. Diese Präzision kommt auch sprachlich in einer ... an Joseph Roth gemahnenden Einfachheit zur Geltung.
                  Friedrich Torberg, Die Welt.


"Die kleine Figur meines Vaters" ist ein ebenso intelligent wie verständlich geschriebenes Buch, das geschickt die Balance hält zwischen der engagierten Anteilneilnahme des Sohnes am Schicksal seines Vaters und der notwendigen kühlen Distanz des Autors gegenüber seinem Material.
                  Jürgen P. Wallmann, Tagesspiegel.


Die kleine Figur meines Vaters von 1975 ist eins der wenigen Bücher, die die Vatermode jener Jahre unbeschädigt überlebt haben.
                  Thomas Rothschild, Frankfurter Rundschau.


Peter Henisch ... gilt seit seinem autobiographischen Roman "Die kleine Figur meines Vaters" als eine bedeutende Stimme österreichs.
                  Burkhart Scherer, Frankfurter Allgemeine.


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Daß in diesem Roman ein zuverlässiger Ernst nirgends - es sei denn als allgemeiner Unernst - zu fassen ist, hat für den Leser etwas Verwirrendes und zugleich Befreiendes. Peter Henisch hat mit diesem Buch über Pepi, den großen Warner ohne Auftrag, einen unterhaltenden, geistreichen ironischen Roman geschrieben. Das Ernstnehmen überläßt er dem Leser.
                  Ernst Nef, Neue Zürcher Zeitung.


Erzähler Engelbert ist so "normal", wie sein Freund Pepi Prohaska "ausgeflippt" ist, und aus diesem Gegensatz gewinnt die Lebensgeschichte eines österreichischen Propheten unserer Tage eine Komik, die in der zeitgenössischen Buchproduktion Seltenheitswert besitzt.
                  ... Weltwoche.


Summarisch handelt es sich bei "Pepi Prohaska Prophet" um den als Schelmenroman getarnten Bekenntnis- und Entwicklungsroman eines reifen Stilisten, der seinen Stil noch nicht fand, weil er alle Überbauten verweigert. Satz für Satz renitent, von kontroverser Moral. Deshalb durch und durch komisch, zum Heulen närrisch, möchte ich schreiben, ein wild-bewegendes Buch.
                  K.H.Kramberg, Süddeutsche Zeitung.


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Henischs subtile Momentaufnahme einer antisemitischen Aufbruchsstimmung ist die bisher eindringlichste Antwort eines österreichischen Autors auf die unrühmlichen Ereignisse, mit denen die "Insel der Seligen" kürzlich weltweit auf sich aufmerksam machte.
                  H.H., Basler Zeitung


Die Erzählung ist nichts weniger als spekulativ, sie blendet eine aktuelle Diskussion, die die Nation bewegt, nicht aus, spielt nicht mit billigen Wiedererkennungstricks, sondern gestaltet literarisch, was die politische Situation Österreichs im Subjekt auslöst, im Subjekt des Autors zunächst, und dann, vermittelt, gebrochen, im Subjekt des Protagonisten ...
Henisch geht mit erstaunlicher Sensibilität, mit bemerkenswertem psychologischen Feingefühl auf seine Figur ein, aber auch auf die ihn umgebenden Menschen, die der Leser aus Steins Perspektive wahrnimmt.

                  Thomas Rothschild, Frankfurter Rundschau.


Der kritische Witz des Romans ... liegt darin, daß die schlimme Entwicklung in Waldheims Österreich als "Steins Paranoia" diagnostiziert wird.
                  Eva Maria Bogner, Süddeutsche Zeitung.


Ein politisch brisantes Buch, das politische Entwicklungen der Gegenwart unverhohlen ausspricht, ohne Namen zu nennen, und dem es dabei gelingt, eine hohe literarische, ja poetische Qualität beizubehalten.
                  Anna Mitgutsch, Österreichischer Rundfunk.


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Henischs große Tat: Er versucht aus Jim Morrison, einem Objekt der Pop-Industrie, einer Kult- und Klischeefigur, ein Subjekt zu machen, die fremde Person aufzuspüren als Teil seiner selbst (Jahrgang 1943!). Es geht um Leib und Seele nicht nur Morrisons, sondern eines Zeitalters.
                  Helmut Schödel, Die Presse.


Auf diese Weise entsteht ein mit Poesie und Ironie durchwobenes Patchwork aus zahllosen kurzen, brillant eingesetzten Versatzstücken, die sich meist nach dem Prinzip von Punkt und Kontrapunkt spielerisch ergänzen....
Eine gescheite und außerordentlich vergnügliche Lektüre.

                  E. H. (Eva Haldimann), Neue Zürcher Zeitung


Es wäre aber nicht Peter Henisch, wenn das nur die augenzwinkernde Hommage an einen Trivialmythos oder das offene Porträt eines dionysischen Künstlers wäre. Wie hier drei ehemalge 68er mit einem Teil ihrer Geschichte umgehen, damit wird mit spitzer Ironie die Weiterentwicklung der Protestbewegung kritisiert. Morgenrot ist die Karikatur eines linken Intellektuellen, dem, hirnlastig und desillusioniert, nicht viel mehr einfällt als die alten Parolen. Die nun frauenbewegte Petra vergißt angesichts des ehemaligen Sexsymbols ihren Feminismus. Oder passiert das alles nur im Kopf Pauls?
                  W. Schörkhuber, Salzburger Nachrichten.


So ist die Suche nach den vielfältigen Wahrheiten einer Rocklegende, die eben mehr ist als das, auch die Geschichte einer Recherche, einer uferlosen freilich, einer Reise ohne Ende ins Universum der Zusammenhänge. Morgenrot und Petra sind nicht zuletzt metaphorische Vertreter gegensätzlicher Weltauffassungen, einer rationalen der Vernunft und einer irrationalen der Metaphysik, die sich in Paul um den Verstand streiten. Doch als dieser schließlich mit einem Holzpfahl des Nachts auf den Friedhof schleicht, um sich von Morrisons Gespenst zu befreien, hat Petra gewonnen - zu Recht. Denn Jim Morrison lebt.
                  Stefan Bachmann. Die Weltwoche.


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Henischs Buch über eine unmögliche Begegnung ist in der Tat ein Wunschbuch. Ein gleichermaßen lockeres wie raffiniertes Geflecht von Szenen und Zitaten, Pointen und Imaginationen, das zum Vergnüglichsten gehört, was in letzter Zeit zu lesen war.
                  Konrad Paul Liessmann, Der Standard.


So dürfen wir hoffen, daß dieses feine und witzige Buch seine Nachfolger findet. Ein bißchen beginnt man bei der Lektüre wieder an Zeiten zu glauben, wo das Wünschen noch geholfen hat. Und das waren seit je poetische Zeiten.
                  Andrea Köhler, Neue Zürcher Zeitung.


Eins der schönsten Bücher der Saison.
                  Jürg Laederach, Wochenpost.


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Mit diesem Buch bleibt ... Peter Henisch ... einmal mehr seinem Generalthema treu, der Formulierung und Deformation des Individuums und seinen Versuchen, dem zu entgehen. Er dekliniert es hier mit langem Atem, großer Formenvielfalt und vor dem Hintergrund prägender Großereignisse im kollektiven Gedächtnis wie der Unabhängigkeit Österreichs 1955, dem Aufbruch der Studentenbewegung oder dem Prager Frühling und dessen Niederschlagung. Selten findet man das so subtil und dezent in individuelles Leben verwandelt wie hier.
                  Burkhard Scherer, Frankfurter Allgemeine.


Peter Henisch schreibt den Roman der Zweiten Republik ... Wenn sich, wie der Wiener Feuilletonist Anton Kuh einmal schrieb, die größte Liebe in der größten Genauigkeit ausdrückt, dann hat Peter Henisch eine große Liebeserklärung an seine Stadt geschrieben.
                  Hans Christian Kosler, Neue Zürcher Zeitung.


Peter Henisch bringt sich nach "Pepi Prohaska Prophet" und "Die kleine Figur meines Vaters" als großes episches Talent der österreichischen Literatur nachhaltig in Erinnerung ...
Die Versuchung, die Geschichte des "Schwarzen Peter" Kapitel für Kapitel vor dem Leser auszubreiten, ist deshalb so groß, weil der Autor sich und seine Hauptfigur mit einer Verliebtheit versieht, die in der allgemeinen Düsternis deutschsprachiger Kindheitsrekonstruktionen ihresgleichen sucht: über 600 Seiten schmiedet ein "ziemlich weißer Neger" sein Glück, das ihm am Ende eine Existenz als Barpianist in New Orleans beschert. Und der plaudert mit einem Glas Southern Comfort so locker vom Hocker, daß man ihm ewig und drei Tage zuhören möchte.

                  Günter Franzen, Der Tagesspiegel.


Peter Henischs Roman "Schwarzer Peter" begleitet den Titelhelden über ein halbes Jahrhundert lang auf der Suche nach dem Vater und dem Glück: eine unprätentiös erzählte tour de force durch die österreichische Nachkriegsgeschichte.
                  Wendelin Schmidt-Dengler, Falter.


Peter Henisch hat sich für die Lebensgeschichte des "Schwarzen Peter" einen langen Erzählatem zugelegt. Detailgenau und mit ironischem Charme erzählt er aus dem Wien der Nachkriegszeit ... Über 500 Seiten umfaßt der Roman, der ebenso eine Liebeserklärung an den Blues wie eine Hommage an Wien ist.
                  Beat Mazenauer, Der Bund.


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