Der Vater des Autors, dem mit DIE KLEINE FIGUR MEINES VATERS ein kritisches Denkmal gesetzt wurde.
Geboren 1913, gestorben 1975.
Trotz seiner jüdischen Abkunft, die aufgrund einer komplizierten Familiengeschichte vertuscht werden konnte, Kriegsberichter der Deutschen Wehrmacht.

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Nach dem Krieg einer der agilsten und populärsten Pressefotografen Österreichs.
Der Buchtitel signalisiert zum ersten seine geringe Körpergröße. 1.52. Aus so einer Position hat man einiges zu überkompensieren. Natürlich geht es auch um die Funktion kleiner Figuren in sogenannten großen Zusammenhängen. Bei aller Kritik ist der zum größeren Teil noch zu Lebzeiten des Vaters entstandene Text auch ein behutsamer Versuch, verlorene Nähe wieder zu gewinnen.

Und Distanz zu wahren, wo es angebracht ist. Die Haltung des Vaters der Welt gegenüber. Die Ambivalenz von Hinsehen und Wegsehen. Wie er die Kamera zwischen sich und die Welt hält.

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